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Brief an die Leser

LIEBE LESERINNEN UND LESER ...

... in Deutschland, Österreich und der Schweiz!

Gerade als sie sich bereit macht, den Gang entlangzuschreiten – während die ganze Welt zuschaut –, rennt Lucy Jorik, die Tochter der ehemaligen Präsidentin der Vereinigten Staaten, vor ihrer Hochzeit mit Mr. Perfect davon. Sie begibt sich auf eine Mission der Selbstfindung … und sie wird nicht sehr lange alleine bleiben.

Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen

 

Ich bin begeistert, dass ich im Mai nun endlich auch die deutsche Ausgabe von Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen mit Ihnen teilen kann. Sie haben über Lucy Jorik das letzte Mal am Ende des zweiten Kapitels von Der schönste Fehler meines Lebens gelesen, als sie an ihrem Hochzeitstag spontan das Weite suchte. Leider hat Lucys privilegiertes Leben sie nicht auf die Ereignisse vorbereitet, die sie auf ihrer großen Flucht erwarten. Vor allem nicht auf ihre Begegnung mit einem geheimnis-
vollen, unheimlichen Mann namens … Panda?

Er hatte zu lange Haare, die sich über seinen Kragen lockten, kühle blaue Augen über hohen Wangenknochen und einen Mund, der ihm sadistische Züge verlieh. Nachdem sie so viele Jahre vom Secret Service beschützt worden war, hatte Lucy sich daran gewöhnt, ihre Sicherheit als selbstverständlich zu betrachten, aber jetzt fühlte sie sich nicht sicher, und der Umstand, dass sie in dem Biker vage einen Gast des Probe-
dinners wiedererkannte – jemanden aus Teds illustrem Bekanntenkreis –, beruhigte sie nicht unbedingt. In seinem mäßig sauberen dunklen Anzug, der ihm nicht richtig passte, dem zerknitterten weißen Hemd mit dem offenen Kragen und den Motorrad-
stiefeln, die scheinbar nur flüchtig abgestaubt worden waren, sah er nicht aus wie jemand, dem sie in einer Seitenstraße begegnen wollte. Wo sie sich zufällig gerade aufhielt.

Ich lade Sie alle auf eine abgelegene Insel ein, auf der eine Frau darum kämpft, endlich ihren Weg gehen zu können und sich dabei einem Mann annähert, der eigentlich nur in Ruhe gelassen werden will, dem Charme der jungen Dame aber auch nicht so richtig entkommen kann …

Viel Spaß beim Lesen,
Susan Elizabeth Phillips